Mit der richtigen Pflege vermeidest du Gerüche, Ablagerungen und unnötige Reparaturen. Diese Fehler solltest du bei deiner Waschmaschine vermeiden.
Waschmaschine reinigen: Vermeide diese häufigen Fehler und spare Hunderte Euro
Die Pflege einer Waschmaschine sorgt für frische und saubere Wäsche, doch kaum jemand nimmt sich dafür Zeit. Ohne regelmäßige Pflege können unangenehme Gerüche und Störungen entstehen. Wir zeigen dir einige praktische Tipps, mit denen du das vermeidest und dafür sorgst, dass deine Waschmaschine optimal funktioniert.
4 häufige Fehler, die deine Waschmaschine beschädigen
Das sind häufige Fehler, die deine Waschmaschine beschädigen können, und so vermeidest du sie.
1. Zu viel Waschmittel verwenden
Kann man zu viel Waschmittel verwenden? Viele denken, dass mehr Waschmittel für sauberere Wäsche sorgt. Das stimmt jedoch nicht. Es kann übermäßig viel Schaum entstehen, der möglicherweise den Wasserablauf der Waschmaschine blockiert. Dadurch kann die Pumpe beschädigt werden und nach dem Waschen können Seifenreste auf deiner Kleidung zurückbleiben.
Überschüssiges Waschmittel kann unangenehme Gerüche in deiner Waschmaschine verursachen. Moderne Waschmaschinen funktionieren bereits mit wenig Waschmittel gut. Halte dich deshalb immer an die Dosierungsempfehlung auf der Verpackung.
2. Weichspüler
Weichspüler macht Kleidung weicher und verleiht ihr einen angenehmen Duft, kann aber schlecht für deine Waschmaschine sein. Er hinterlässt eine fettige Schicht auf der Kleidung und in der Maschine. Das kann zu bakteriellen Ablagerungen führen, die eine stinkende Waschmaschine und muffige Wäsche verursachen. Weichspüler kann nicht nur die Lebensdauer deiner Waschmaschine verkürzen, sondern manchmal auch Hautreizungen auslösen.
Wenn du Weichspüler verwendest, solltest du ihn sparsam dosieren oder auf eine Alternative wie Duftperlen umsteigen.
3. Kleine Kleidungsstücke ohne Wäschenetz waschen
Kleine Kleidungsstücke können sich in der Trommel, der Türdichtung oder im Ablaufsystem verfangen, wenn du sie lose in die Waschmaschine gibst. Das kann sowohl deiner Kleidung als auch der Maschine schaden. Wenn du kleine Kleidungsstücke wie Unterwäsche und Socken in einem Wäschenetz wäschst, kannst du teure Reparaturen vermeiden.
4. Die Waschmaschine überladen
Vielleicht möchtest du Zeit sparen und belädst deine Waschmaschine deshalb vollständig. Das kann jedoch den Motor überlasten und die Lebensdauer der Maschine verkürzen. Außerdem wird deine Kleidung nicht richtig sauber, weil Wasser und Waschmittel nicht gut durch die Textilien zirkulieren können.
Damit deine Waschmaschine gut funktioniert, fülle die Trommel bei Baumwolle höchstens zu drei Vierteln, bei Synthetik zur Hälfte und bei Wolle zu einem Drittel.
Lass genügend Platz, damit Wasser und Waschmittel gut zirkulieren können. Über der Wäsche sollte noch eine Faust Platz haben.
5 Tipps zur Pflege deiner Waschmaschine
1. Trommel regelmäßig reinigen
Lass deine Waschmaschine mindestens einmal pro Monat ohne Wäsche bei 60°C oder 90°C laufen und verwende dabei eine Waschmaschinen-Tiefenreinigungstablette. Die feste Dosierung hilft dabei, Fett, Waschmittelrückstände, organische Verschmutzungen und Kalkablagerungen gezielt zu bekämpfen.
2. Gummidichtung an der Tür pflegen
In der Gummidichtung der Tür sammeln sich leicht Feuchtigkeit, Schmutz und Seifenreste. Trockne die Dichtung nach jedem Waschgang und reinige sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch und Wasser. Verwende andere Mittel nur, wenn der Hersteller deiner Maschine dies erlaubt.
3. Filter reinigen
Ein verstopfter Filter kann dazu führen, dass deine Waschmaschine schlechter funktioniert, Wasser nicht richtig abläuft und die Maschine schließlich beschädigt wird. Reinige den Filter mindestens viermal pro Jahr oder häufiger, wenn die Waschmaschine nicht richtig funktioniert oder ein unangenehmer Geruch entsteht.
Der Filter lässt sich einfach reinigen: Öffne die Klappe, nimm den Filter heraus und spüle ihn gründlich unter warmem Wasser ab. Entferne allen zurückgebliebenen Schmutz und setze den Filter wieder ein. So funktioniert deine Waschmaschine weiterhin optimal und du beugst teuren Reparaturen vor. In diesem Video des niederländischen Verbraucherschutzverbands Consumentenbond siehst du, wie der Filter aus der Waschmaschine genommen wird.
4. Einen geeigneten Waschmaschinenreiniger verwenden
Essig kann helfen, leichte Kalkablagerungen zu verringern, ist aber kein vollständiger Tiefenreiniger. Bei wiederholter oder falscher Anwendung kann Säure Gummidichtungen und Metallteile angreifen. Natron kann helfen, Gerüche zu neutralisieren, enthält aber nicht die vollständige Kombination, die zur Bekämpfung von Fett, Waschmittelrückständen, organischen Verschmutzungen und Kalkablagerungen nötig ist.
Gib zur regelmäßigen Pflege eine Cosmeau Waschmaschinen-Tiefenreinigungstablette in die leere Trommel und starte ein Programm bei 60°C oder 90°C. Verwende Essig und Natron nicht in Kombination als Ersatz für einen Waschmaschinenreiniger. Beachte immer die Bedienungsanleitung deiner Maschine.
5. Tür nach dem Waschen offen lassen
Eine einfache Möglichkeit, deine Waschmaschine trocken und frei von Schimmel zu halten, besteht darin, die Tür nach jedem Waschgang offen zu lassen. So kann feuchte Luft entweichen und die Bildung von Schimmel und Bakterien wird gehemmt.
Die Wäsche riecht noch immer muffig? Vermeide auch diese häufigen Fehler bei der Waschmaschinenpflege
Das falsche Waschmittel verwenden
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung ungeeigneter Waschmittel, zum Beispiel Handwaschmittel, in der Waschmaschine. Diese Mittel können durch übermäßige Schaumbildung Trommel und Pumpe verstopfen und die Maschine beschädigen. Manche Mittel enthalten außerdem chemische Stoffe, die Gummiteile angreifen. Verwende deshalb immer Waschmittel, das für Waschmaschinen geeignet ist, und beachte die empfohlene Dosierung.
Wäsche zu lange in der Maschine liegen lassen
Wenn nasse Wäsche zu lange in der Waschmaschine liegt, können sich Schimmel und Bakterien schnell vermehren. Dadurch entstehen unangenehme Gerüche und schwarze Schimmelflecken, die sich nur schwer entfernen lassen. Nimm die Wäsche deshalb direkt nach dem Waschgang aus der Maschine und lass die Tür zur Belüftung offen.
Bei hartem Wasser keinen Wasserenthärter verwenden
Wohnst du in einer Region mit hartem Wasser? Dann ist das Risiko von Kalkablagerungen in deiner Waschmaschine hoch. Das belastet die Maschine und erhöht den Energieverbrauch. Die Verwendung eines Wasserenthärters oder eines Entkalkungsmittels kann die Lebensdauer deiner Maschine verlängern. Erfahre mehr über die Wirkung eines Wasserenthärters auf deine Waschmaschine.
Waschmaschine falsch aufstellen
Es ist wichtig, dass deine Waschmaschine richtig aufgestellt ist und waagerecht steht. Eine nicht waagerecht aufgestellte Maschine kann beim Schleudern vibrieren oder sich sogar bewegen. Dadurch können innere Bauteile beschädigt werden. Prüfe, ob deine Waschmaschine stabil und waagerecht steht, um solche Probleme zu vermeiden.
Eine nachhaltige Alternative zu Weichspüler
Weichspüler wird häufig verwendet, um Kleidung weich zu machen und ihr einen angenehmen Duft zu verleihen, hat aber auch Nachteile. Er kann Fettrückstände in der Waschmaschine hinterlassen, die zu einem muffigen Geruch führen und die Lebensdauer der Maschine verkürzen können. Außerdem können Textilien wie Sportkleidung und Handtücher dadurch weniger atmungsaktiv oder saugfähig werden. Weichspüler belastet auch die Umwelt, weil seine chemischen Inhaltsstoffe nicht gut abgebaut werden. Verwende eine gute Alternative, die diese Probleme vermeidet und deine Wäsche trotzdem frisch duften lässt.
Wenn du eine Alternative zu Weichspüler suchst, kannst du die Duftperlen von Cosmeau ausprobieren. Diese Perlen verleihen deiner Kleidung beim Waschen einen lang anhaltenden frischen Duft, ohne Rückstände in der Waschmaschine oder auf der Kleidung zu hinterlassen.
Wenn du deine Waschmaschine gut pflegst, kann das ihre Lebensdauer verlängern und teure Reparaturen verhindern. Verwende nicht zu viel Waschmittel oder Weichspüler, damit sich keine Rückstände ansammeln, und reinige Trommel und Filter regelmäßig.
Weichspüler lässt die Wäsche zwar angenehm riechen, kann aber schädliche Rückstände hinterlassen, die deine Waschmaschine und die Umwelt belasten. Duftperlen sind eine bessere Alternative, da sie keine schädlichen Rückstände hinterlassen und trotzdem für einen frischen Duft sorgen. Wenn du diese Tipps befolgst, funktioniert deine Waschmaschine länger und deine Wäsche bleibt angenehm frisch.
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